Xiphers Research

Xiphers Research veröffentlicht vorregistrierte quantitative Tests von Trading-Thesen auf ES- und NQ-Tickdaten. Jede These steht mit ihrem Kriterium fest, bevor der Lauf startet, und wird dann gegen Control Arms gemessen — dieselbe Geometrie, dieselbe Session, nur der Bezug zum Preis ist gekappt. Geurteilt wird je Asset: ein Befund auf NQ ist noch kein Befund auf ES.

Quantitative Validation — Option Flow — Gexbot

cl1Sagt die Seite des SPX-spot zum Zero Gamma die kurzfristige Richtung voraus?NQKein EdgeESKein Edge

NQ

Über 106 Dev-Sessions und 7.491 Anker erreicht die Hit Rate P(+160 vor −160) 51,9 % gegen eine Baseline von 50,7 % (Δ +1,21 %, über jedem Control Arm) — das vorhergesagte Vorzeichen steht aber nur in 3 von 7 Stunden-Buckets, und das vorregistrierte Breadth-Kriterium verlangt mindestens 4. Damit ist die These auf dieser Config durchgefallen. Eine nicht vorregistrierte Kreuztabellen-Zelle — spot unter Zero Gamma bei Preis über VWAP — kam auf 55,6 % gegen 48,2 % Baseline (Δ +7,40 %, n 541 an 76 Tagen) und läuft seitdem als eigene These mit eigenem Forward Test; sie dreht dieses Urteil nicht.

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ES

Über dieselben 106 Dev-Sessions und 6.402 Anker erreicht die Hit Rate P(+40 vor −40) 51,5 % gegen eine Baseline von 50,5 % (Δ +1,01 %, über jedem Control Arm), wieder mit dem vorhergesagten Vorzeichen in nur 3 von 7 Stunden-Buckets — das vorregistrierte Kriterium fällt auf ES genauso durch wie auf NQ. Dieselbe Widerspruchszelle gegen den VWAP sieht hier sogar größer aus (56,7 % gegen 47,1 %), bleibt aber Exploration: mit z = +1,56 verfehlt sie die Eintrittskarte z ≥ 2 für eine Promotion.

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cl1aBestimmt die Lage zwischen Zero Gamma und der nächsten Wall die CL1-Edge?Geplant

CL1 aufgeschlüsselt nach dem Lageparameter d = (spot − zero gamma) / (wall − zero gamma) — die Hypothese ist nahe der Wall am schwächsten, mittig am stärksten. Wartet auf den Forward Test von CL1.

cl1bMatteo — ein Market Maker hat jeden Retail-Glaubenssatz über Gamma Exposure getestet und genau einen gefunden, der überlebt: nicht die Seite des Gamma Flip, sondern der Moment des Überquerens. Reproduziert sich das hier?NQOffenESOffen

NQ

Offen — und ausdrücklich nicht als Nullresultat verbucht. Gebaut auf der Quelle des Autors (NDX-0DTE-Level) und gemessen, wie er misst — feste Haltedauer 15 Minuten, kein Stop, kein Target —, kommt der Cross auf +2,09 Ticks gegen die verschobene Zufalls-Baseline über 437 Signale an 103 Tagen, z +0,33. Das ist ein Sechstel seiner Zahl, aber diese Stichprobe kann beides nicht unterscheiden: die Control Arms streuen so weit, dass ein Urteil ±12,7 Ticks verlangt, und seine eigene Zahl entspricht rund +11,5 Ticks je Trade. Hätte sein Effekt hier exakt so gestanden, wie er ihn veröffentlicht, wäre er bei z ≈ 1,8 gelandet und an unserer eigenen Hürde gescheitert. 108 Sessions gegen seine 820, das ist die ganze Geschichte. Wo die Stichprobe genug Kraft hat, um etwas zu sehen, gibt sie ihm recht, und das ist der Fund, der bleibt: ohne seine Cluster-Regel verliert der Cross Geld — hier −9,24 Ticks und mit z −2,83 auf der größten Zelle überhaupt −1,51 Ticks —, wiederholte Crossings innerhalb eines Clusters sind also nicht bloß Rauschen, und seine 35-Minuten-Sperre hebt das zurück auf ungefähr null. Seine Wall-Behauptung zeigt hier andersherum (dem Bruch folgen bringt −11,4 und −22,3 Ticks), liegt aber weit unter den ±36 und ±31 Ticks, die ein Urteil bräuchte — belegt ist keine der beiden Richtungen. Eines braucht gar keine Fallzahl: der Gegensatz, auf dem das Video steht — Seite gegen Cross —, existiert in den Daten nicht. Die Widerspruchszellen sind leer, weil der spot fünf Minuten nach einem Up-Cross ausnahmslos über dem Level steht. Der Cross ist keine andere Information als die Seite, er ist eine Auswahl von 5,6 % der Anker. Quelle: das Video von Matteo Conti, https://www.youtube.com/watch?v=bMs9PzQzrqM

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ES

Dieselbe NDX-Signalserie auf MES gehandelt, weil jede Studie auf dieser Seite auf beiden Instrumenten läuft — die Behauptung des Autors gilt NQ, die Größen hier lassen sich also nicht auf seine Zahlen übertragen. Der Cross bringt −0,34 Ticks gegen die Baseline über dieselben 437 Signale, z −0,11, Hit Rate 51,3 % gegen 49,6 % (z +0,75): nichts, und das Gesamt-Δ zeigt nach unten, während die Breadth-Zählung formal besteht. Der Cluster-Befund ist hier schärfer als auf NQ und er ist die eine belastbare Zelle der Studie: ohne Lockout steht der Cross bei −1,51 Ticks mit z −2,83 über 1.085 Signale, die Sperre hebt ihn auf null. Beide Walls verlieren, wenn man dem Bruch folgt — wieder weit von einem Urteil entfernt. Länger gehalten — 30 und 60 Minuten, seine 50-Minuten-Verfeinerung — dreht das Vorzeichen auf jedem Arm ins Positive (+1,46 und +1,83 Ticks), verlässt aber nie das Control-Band. Nur der 1-Minuten- Horizont kommt auf beiden Instrumenten über |z| ≥ 2 — das ist Mikrostruktur direkt nach dem Cross und ist weg, bevor die Commission bezahlt ist.

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cl2Wirken stabile Major Walls als Reversal-Zonen?Geplant

Das Event ist die Annäherung, kein Touch — die erreichte Tiefe wird berichtet, sie ist nie Filterbedingung. Braucht eine Wall-Stabilitätsregel über ein rollendes Fenster und zwei Control Arms.

cl3aSagt die Options-Positionierung vor der Glocke die erste Stunde und die Tagesrichtung voraus?Geplant

Eine Tages-Studie auf dem ersten gültigen OI-Net-GEX-Wert des Tages. Zwei getrennte Urteile aus einer Datenaufbereitung: Volatilität der ersten Stunde, und Richtung des RTH-Tages.

cl3bSagt das Vorzeichen von classic volume net GEX die kurzfristige Richtung voraus?NQPreconfirmed — Forward Test ausstehendESPreconfirmed — Forward Test ausstehend

NQ

Auf der eingefrorenen Schwelle θ = 150.000 erreicht die Hit Rate P(+160 vor −160) 55,1 % gegen eine Baseline von 50,6 % (Δ +4,53 %, n 3.111 über 106 Dev-Sessions), über jedem Control Arm und mit dem vorhergesagten Vorzeichen in 5 von 6 Stunden-Buckets — das größte Δ, das eine Studie dieses Kapitels bisher gezeigt hat. Zwei ehrliche Vorbehalte: der Forward Test steht aus, und die Schwelle liegt am oberen Rand des Grids — nach oben grenzt das Grid den Edge nicht ein.

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ES

Auf derselben eingefrorenen Schwelle θ = 150.000 erreicht die Hit Rate P(+40 vor −40) 53,4 % gegen eine Baseline von 50,8 % (Δ +2,62 %, n 2.378 über 106 Dev-Sessions), über jedem Control Arm und mit dem vorhergesagten Vorzeichen in 4 von 6 Stunden-Buckets — das Dev-Kriterium ist erfüllt, bei etwa halb so großem Δ wie auf NQ. Der Forward Test steht aus, und der Vorbehalt zum oberen Grid-Rand gilt hier genauso.

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cl4Lassen sich die Max-Change-Strikes aus der Ladder ableiten, und liefern sie Kandidaten?Geplant

Ausdrücklich Exploration, keine vorregistrierte These und damit kein Urteil. Die Strikes stehen nicht als Feld im Stream, sie werden aus der Ladder-Differenz über 1/5/15/30 Minuten abgeleitet und gegen das Frontend geprüft, das sie anzeigt.

st1Sagt das Vorzeichen von state net GEX die kurzfristige Richtung voraus?NQPreconfirmed — Forward Test ausstehendESPreconfirmed — Forward Test ausstehend

NQ

Auf der eingefrorenen Schwelle θ = 1.500 — der Live-Einstellung des Users, vor dem Lauf festgelegt — erreicht die Hit Rate P(+160 vor −160) 53,2 % gegen eine Baseline von 50,3 % (Δ +2,83 %, n 4.333 über 105 Dev-Sessions), mit dem vorhergesagten Vorzeichen in allen 7 Stunden-Buckets und über jedem der 8 Control Arms. Damit ist das Dev-Kriterium erfüllt; der Forward Test auf Daten, die es beim Freeze noch nicht gab, steht aus — bestätigt ist der Edge also noch nicht.

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ES

Auf derselben eingefrorenen Schwelle θ = 1.500 erreicht die Hit Rate P(+40 vor −40) 52,4 % gegen eine Baseline von 50,0 % (Δ +2,41 %, n 3.548 über 105 Dev-Sessions), über jedem Control Arm und mit dem vorhergesagten Vorzeichen in 4 von 7 Stunden-Buckets — genug für das Dev-Kriterium, aber sichtbar schmaler als auf NQ. Der Forward Test steht aus, der Befund gilt damit als stark, aber unbestätigt.

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st2Zeigt dasselbe Max-Change-Screening auf der State-Ladder etwas?Geplant

Bedingt, so vorregistriert: läuft nur, wenn das Ladder-Screening darüber Kandidaten liefert. Liefert es keine, wird dieser Eintrag ungearbeitet geschlossen — auch das ist das Ergebnis.

st3Trägt State Net GEX mehr, wenn mehrere Underlyings übereinstimmen — SPX, SPY, NDX, QQQ, einzeln und kombiniert?Geplant

ST1 lief auf einem Underlying je Instrument. Hier läuft derselbe Richtungstest auf ES und NQ für alle 15 Teilmengen von {SPX, SPY, NDX, QQQ}: vier einzeln, sechs Paare, vier Tripel, der Vierer. Eine Teilmenge stimmt nur ab, wenn jedes Mitglied dasselbe Vorzeichen über seiner eigenen Schwelle zeigt. Geurteilt werden die vier Einzelnen, die natürlichen Paare und der Vierer, Bonferroni-korrigiert, gegen das beste Einzel-Underlying auf denselben Ankern; alle übrigen Teilmengen sind Exploration. Wartet auf Frames der vier Underlyings.

of1Markieren Extreme im GEX-Orderflow lokale Wenden?Geplant

Positive Spikes sollen lokale Tops markieren, negative lokale Böden. Definition, Grid und Entprellung kommen unverändert aus der Quadranten-Studie.

of2Fredy Signals: markieren die vier Convexity-×-GEX-Quadranten handelbare Setups?Geplant

Die vier Frontend-Setups — Upside Reversion (++), Upside Continuation (−−), Bottom Reversion (+−), Downside Continuation (−+) — als Event-Studie auf dem Orderflow-Stream, jeder Quadrant einzeln aufgeschlüsselt. Diese Studie legt außerdem Spike-Definition und Entprellung für den ganzen Orderflow-Block fest — die Studien darunter übernehmen sie unverändert, sonst messen sie andere Events.

of3Setzt der AggDex-Quadrant um 10:00 den Bias für den Tag?Geplant

Ein Snapshot von aggregiertem Call- und Put-DEX teilt den Tag in vier Quadranten. Zwei getrennte Urteile — Richtung und Volatilität — plus Pflicht-Beifänge, weil der Quadrant kumulativ ist und im Tagesverlauf kippen kann.

of4Ist Net Convexity ein Risiko-Gauge, und trägt sie auch Richtung?Geplant

Zwei getrennt beurteilte Teile, beide mitlaufend statt aus einem Snapshot: kumulative Serien werden am Anker gelesen, nie einmal morgens eingefroren.

of5Bewegen Vanna und Charm die letzte Stunde ins Close?Geplant

Eine Richtungs-These ausschließlich für die letzte Stunde. Vor 15:00 New York ist davon nichts als Richtungs-These registriert — die Doku des Feeds beschreibt dort Frontrun-Reversals.

of6Markieren DEX-Orderflow-Spikes Wenden, unabhängig von ihrem eigenen Vorzeichen?Geplant

Das Vorzeichen des Spikes bestimmt hier die Richtung nicht: der Spike markiert den Pivot, gehandelt wird gegen die vorangegangene Bewegung. Eigenes Grid — die Skala ist rund zehnmal kleiner.

of7Nach einem starken GEX-Orderflow-Spike auf SPX (|gexoflow| > 1.000) — wohin läuft der Preis, und hängt das davon ab, ob Net GEX positiv oder negativ ist?Geplant

Bewusst explorativ: kein Vorzeichen registriert. Vier Zellen — Spike hoch / Spike runter × GEX+ / GEX− — jede für beide Richtungen gegen zwei Control Arms berichtet, einer davon aus Ankern mit gleichem Regime und gleicher Stunde ohne Spike, damit ein Fund dem Spike gehört und nicht dem Regime. Die Schwelle 1.000 liegt über dem 99. Perzentil des Streams; 500 und 2.000 laufen mit. Was auffällt, wird eine eigene vorregistrierte These und läuft forward.

of8Treibt ein großer positiver GEX-Orderflow-Spike früh in der Session den Preis in einen Drift nach oben?Geplant

Eine Fortsetzungs-Lesart — und sie widerspricht der Wende-Studie darüber, wo derselbe positive Spike als lokaler Top registriert ist. Zwei Entscheidungen stehen fest, bevor sie läuft. Das Fenster: über 143 Sessions liefert dieselbe Schwelle 193 Spikes am Vormittag und 9.989 in der Schlussviertelstunde — Faktor 52 auf ein Zwölftel der Zeit. Die Beschränkung auf die ersten viereinhalb Stunden ist deshalb Teil der These und keine spätere Bereinigung; der späte Block wird ohne Urteil daneben berichtet. Und die Zielgröße: der behauptete Mechanismus ist, dass Größe den Preis bewegt — das sagt mehr voraus als Treffer oder Fehlschlag, es sagt voraus, dass ein größerer Spike den Preis weiter trägt. Hauptarm ist deshalb die Rangkorrelation zwischen Spike-Größe und Forward Return über alle Anker, die Hit Rate je Schwelle die Lesehilfe daneben. Geurteilt wird sie mit einem exakten Binomialtest statt gegen eine Anker-Mindestzahl, damit ein seltenes Ereignis, das fast immer recht behält, als Beleg zählen kann; die seltenste Zelle trägt zu wenige Anker für ein Urteil und wird genau so berichtet — was nicht dasselbe ist wie nichts gefunden zu haben.

gv1Bedeutet dieselbe Vola-Bewegung unter positivem und negativem Gamma zwei verschiedene Märkte?Geplant

Ein Interaktionstest, nicht zwei getrennte: Vola-Metriken gegeben das Vorzeichen von Net GEX. Geprüft wird die Behauptung, dass Dealer eine Bewegung bei negativem Gamma verstärken und bei positivem dämpfen. Wartet auf die Vola-Metriken unten; die Zellen werden klein, das wahrscheinliche Ergebnis ist Exploration, die auf einen Forward Test wartet.

Quantitative Validation — Technical Analysis

px1Sagt die Seite des Preises zum RTH-Session-VWAP die kurzfristige Richtung voraus?NQKein EdgeESKein Edge

NQ

Auf Dev (362 Sessions) und Val (62 Sessions) vorregistriert — und auf beiden durchgefallen: die Hit Rate P(+160 vor −160) liegt auf Dev bei 49,7 % gegen eine Baseline von 49,7 % (Δ −0,07 %) und auf Val bei 49,2 % gegen 49,5 % (Δ −0,26 %), das Val-Vorzeichen zeigt also in die falsche Richtung. Das Urteil gilt nur für diese Config und dieses Fenster — der Jahres-Schnitt über die volle Historie zeigt, dass der Effekt 2021–2023 lebte (Δ bis +3,24 %) und ab 2025 weg ist.

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ES

Gleiches Design auf ES, gleiches Ergebnis: 49,5 % gegen eine Baseline von 49,9 % auf Dev (Δ −0,36 %, 362 Sessions) und 49,4 % gegen 49,6 % auf Val (Δ −0,20 %, 62 Sessions) — das Val-Vorzeichen stimmt nicht, die These ist durchgefallen. Der Jahres-Schnitt läuft parallel zu NQ: Δ +2,05 % in 2021, −0,53 % in 2025.

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px1sSagt die Seite des Preises zum 18:00-verankerten Session-VWAP die kurzfristige Richtung voraus?NQKein EdgeESKein Edge

NQ

Die 18:00-verankerte Variante besteht Dev knapp — 49,8 % gegen eine Baseline von 49,7 % (Δ +0,13 %, 362 Sessions) — und fällt dann im einen Val-Lauf durch, 49,8 % gegen 49,9 % (Δ −0,07 %, 62 Sessions). Als vorregistrierte Sekundärvariante zu PX1 rettet sie die VWAP-These nicht: der Jahres-Schnitt zeigt denselben Decay, Δ +2,68 % in 2021 auf −0,08 % in 2025.

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ES

Auf ES fällt die Variante in beiden Rollen glatt durch: 49,7 % gegen eine Baseline von 50,2 % auf Dev (Δ −0,43 %, vorhergesagtes Vorzeichen in nur 3 von 7 Stunden-Buckets) und 50,0 % gegen 50,3 % auf Val (Δ −0,32 %). Der Jahres-Schnitt deckt sich mit dem NQ-Bild — Δ +2,14 % in 2021, −0,60 % in 2025.

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px2Ist ein NQ-Ausbruch, den ES nicht bestätigt, ein Fakeout?Geplant

Eine Replikation mit dem vollen Mess-Protokoll — Control Arms, Stunden-Aufschlüsselung, Costs — eines älteren Ergebnisses, das nur als rohe Win Rate festgehalten wurde. Dev und Val sind für diese Frage belastet, das Urteil fällt deshalb allein auf dem unberührten Holdout.

px3Setzt sich eine große Eröffnungsbewegung fort?Geplant

Die Eröffnungsbewegung wird nach der Glocke gemessen; die Overnight-Session geht nur als Maßstab ein, der sagt, was groß heißt. Gleiche Ehrlichkeits-Klausel wie oben — Urteil nur auf dem Holdout.

px4Funktionieren die ersten drei Trades des Tages auf der Seite des Session-VWAP?Geplant

Drei unabhängige Tests um 09:30, 09:35 und 09:40, jeder einzeln beurteilt — gefragt ist, ob der erste eine Edge hat, der zweite und/oder der dritte, nicht ob die Folge funktioniert. Die Richtung kommt vom Session-VWAP, der einzigen VWAP-Linie, die zur Glocke schon existiert.

px5Taugen die VWAP-σ-Bänder als Distance Filter — und sind sie das, was der GEX-Filter gemessen hat?Geplant

Zwei Teile mit derselben neuen Zutat, der volumengewichteten Standardabweichung um den RTH-VWAP. Der zweite Teil ist eine Preis-Kontrolle: hoher |net gex| markiert Trendtage, an Trendtagen ist der Preis weit vom VWAP weg — der GEX-Filter könnte ein teurer Umweg für eine schlichte Distanzregel sein. Auf Wunsch des Users derzeit zurückgestellt.

px6Hält das Eröffnungs-Playbook — vier Szenarien aus der Lage des RTH-Opens zur Vortags-Value-Area?Geplant

Vier Teil-Thesen, jede mit eigenem Entry-Level, eigenem Exit-Level und eigenem Urteil; ein Gesamturteil „das Playbook stimmt" gibt es nicht. Gezählt werden nur Tage, deren Vortag ein D-Profil war. Wartet auf zwei Definitionen, die vor dem Lauf feststehen müssen: was die äußere Kante der Value Area ist, und woran ein D-Profil erkannt wird.

rp1Matteo — eine veröffentlichte VWAP-Strategie beansprucht 64–65 % Win Rate auf NQ, 2020–2024. Reproduziert sich das hier — und sagt eine Win Rate bei 1 : 0,5 Risk-Reward überhaupt etwas?NQPreconfirmed — Forward Test ausstehendESOffen

NQ

Die behauptete Win Rate reproduziert sich: 63,2 % über 3.168 Trades im Fenster des Autors 2020–2024 und 64,7 % über 1.284 Trades forward (2025 → 2026-08), in jedem einzelnen Jahr zwischen 61 und 66 %. Bei 80 Punkten Risiko gegen 40 verschenkt die Geometrie allein aber schon rund 60 % — die Frage ist, was die Regel obendrauf legt. Gegen den strengsten Nullpunkt (gleiche Einstiege, Seite einmal je Tag und Arm gewürfelt) verdient die Regel +0,025 R je Trade gegen −0,011 im Autorenfenster, über allen 8 Control Arms, z +3,4; forward +0,032 gegen +0,010, z +1,5 — das Vorzeichen hält, der Abstand ist dünn. Die Information steckt im Trend-Kontext (Preis über steigendem VWAP, +0,1 % Stundendrift), nicht in der Pullback-Kerze: dieselbe Seite fünf Minuten später eingestiegen ist genauso gut. Slippage ist nicht enthalten (Break-even Slippage +4,1 / +5,1 Ticks je Seite); die eigentliche Behauptung des Autors — eine Prop-Firm-Passrate — ist hier nicht gemessen. Eine erste Fassung dieser Studie sagte „der Zufall schlägt die Regel um 10 Punkte"; dieser Nullpunkt hat in die Zukunft geschaut und wurde zurückgezogen. Quelle: das Video von Matteo Conti, https://www.youtube.com/watch?v=wm4A6qo0g3I

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ES

Die Regel ist für NQ gebaut und läuft hier unverändert auf MES — dieselben 80/40/50 Punkte als Brackets, die auf ES relativ viel weiter sind; deshalb füllen im Autorenfenster nur 1.248 Trades und forward 489. Win Rate 53,3 % / 52,8 %, +0,005 / +0,006 R gegen eine Baseline von −0,006 / +0,004 (z +2,0 / +0,3). Für ES nicht kalibriert, nicht beurteilt; gezeigt der Vollständigkeit halber, weil jede Studie auf dieser Seite auf beiden Instrumenten läuft.

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Regime & Volatility

Vier Fragen zu genau einem Zeitpunkt: 09:30 New York, dem RTH-Open. Alles davor darf benutzt werden — die Vortage, der Opening Print, jeder Overnight-Tick — und nichts danach. Die Studien laufen walk-forward: jedes Testjahr (2023, 2024, 2025, 2026) wird von einem Modell vorhergesagt, das nur die Jahre davor gesehen hat, einmal jährlich neu gefittet. Volatilität ist zu diesem Zeitpunkt lesbar, Richtung und Tagestyp sind es nicht.

rv1Lässt sich um 09:30 sagen, ob die RTH-Range heute groß wird (relr ≥ 1)?NQPreconfirmed — Forward Test ausstehendESPreconfirmed — Forward Test ausstehend

NQ

Ja, und deutlich: die L2-LogReg auf den 15 vorregistrierten Set-C-Features erreicht einen BSS von 13,8 % (Block-Bootstrap 95 % [9,9 ; 17,7]), AUC 71,1 % und 65,0 % Accuracy gegen eine Base Rate von 51,8 %, über 905 Walk-Forward-Tage von 2023 bis 2026 — jedes Testjahr positiv, das schwächste 2023 mit BSS 7,0 %. Das Modell ist nicht nur kalibriert, sondern auch scharf: an 14,0 % der Tage sagt es p ≥ 0,7 und trifft dort 84,3 %. Der Forward Test auf Tagen, die es beim Freeze noch nicht gab, steht aus.

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ES

Auf ES ist dasselbe Modell noch stärker: BSS 17,8 % (95 % [12,4 ; 22,9]), AUC 74,3 % und 68,0 % Accuracy gegen eine Base Rate von 50,0 %, über 904 Walk-Forward-Tage, bestes Jahr 2025 mit BSS 25,1 %. Die Sharpness trägt in beide Richtungen — p ≥ 0,7 an 16,0 % der Tage mit 84,1 % Treffern, p ≤ 0,3 an 16,9 % mit 79,7 % — der Fund ist also stark, wartet aber weiter auf den Forward Test.

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rv2Wo schließt der RTH relativ zur Vortags-Value-Area, gegeben wo er um 09:30 eröffnet hat?NQPreconfirmed — Forward Test ausstehendESPreconfirmed — Forward Test ausstehend

NQ

Die Open-Lage trägt den Tag: eröffnet der RTH über der Vortags-Value-Area, schließt er an 71,6 % der Tage darüber (n 342); eröffnet er darunter, schließt er an 64,3 % darunter (n 249) — gegen eine unbedingte Verteilung von 42 % / 30 %. Eine Eröffnung in der Value Area sagt fast nichts (42,5 % über, 30,8 % in). Das ist eine bedingte Häufigkeit, kein Modell, und sie hält in allen vier Testjahren; der Forward Test steht aus.

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ES

ES zeigt dasselbe Bild, eine Spur symmetrischer: eröffnet der RTH unter der Vortags-Value-Area, schließt er an 69,1 % der Tage darunter (n 243); eröffnet er darüber, schließt er an 68,6 % darüber (n 347). Eine Eröffnung in der Value Area bleibt ein Münzwurf über drei Zellen (36,2 % in, 37,4 % über). Eine Tabelle, kein Modell — und eine, die den Forward Test noch bestehen muss.

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rv3Lässt sich um 09:30 sagen, ob heute ein Trend Day wird (RTH Body Ratio ≥ 0,6)?NQKein EdgeESKein Edge

NQ

Nein. Dasselbe Modell, das die Range liest, liest den Tagestyp nicht: BSS −1,2 % (95 % [−2,7 ; 0,2]), AUC 52,4 % und 62,2 % Accuracy gegen eine Base Rate von 36,4 % — wobei schon „immer kein Trend Day" auf 63,6 % kommt, über 905 Walk-Forward-Tage. An 0,0 % der Tage sagt das Modell p ≥ 0,7: es hat nie etwas zu sagen. Ob ein Tag trendet, entscheidet sich nach 09:30.

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ES

Auf ES dasselbe, wenn überhaupt schwächer: BSS −1,9 % (95 % [−3,6 ; −0,3]), AUC 50,3 % — ein Münzwurf — und 61,6 % Accuracy gegen eine Base Rate von 36,2 %, unter den 63,8 %, die die Majority-Baseline geschenkt bekommt, über 904 Walk-Forward-Tage. Overnight-Range, Gap und Vola-Historie wissen nichts über die Body Ratio des kommenden RTH.

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rv4Lässt sich um 09:30 sagen, ob der RTH über seinem Open schließt?NQKein EdgeESKein Edge

NQ

Nein. Auf den 15 vorregistrierten Open-Features — Gap, Lage in der Value Area, Overnight-Delta — landet das Modell bei BSS −0,8 % (95 % [−1,5 ; −0,0]), AUC 47,4 % und 52,3 % Accuracy gegen eine Base Rate von 54,4 %, über 916 Walk-Forward-Tage. Immer long wäre mit 54,4 % besser gewesen als das Modell. Die Richtung des RTH ist am Open nicht lesbar, die Range schon.

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ES

Auf ES dasselbe und eine Spur schlechter: BSS −1,3 % (95 % [−2,2 ; −0,6]), AUC 46,7 % — unter dem Münzwurf — und 49,2 % Accuracy gegen eine Base Rate von 53,5 %, über 916 Walk-Forward-Tage. Dass die AUC auf beiden Instrumenten unter 50 liegt, ist das Bild eines Modells ohne Information, das sein Trainingsfenster überanpasst — kein Signal, das man invertiert handelt.

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vx1Liefert implizite Volatilität, was die Ticks nicht haben?Geplant

VIX- und SPX-Metriken je Handelstag — Veränderung, Perzentil, Term Structure, der Aufschlag über die realisierte Vola, Divergenz-Tage — streng kausal gerechnet und dann in die Maschinen oben gehängt, als Lese-Achse und als Modell-Feature. Der direkte Nachfolger der Nullresultate in diesem Kapitel: alles dort kam allein aus dem Preis.

vx2Ist der VIX-basierte Expected Move kalibriert — deckt ±1σ wirklich 68 % der Tage ab?Geplant

Der Expected-Move-Cone im Frontend ist auf ~110 Sessions Options-Frames kalibriert. Tägliche VIX-Daten seit 1990 stellen dieselbe Frage auf über 8.000 Tage: wie oft landet die realisierte ES/NQ-Range innerhalb ±1σ und ±2σ, welcher Faktor k macht den Cone ehrlich, und ist dieses k eine Konstante oder eine Regime-Größe? Fit 2020–2024, Test ab 2025, Control Arm mit permutiertem VIX.

Methodik — gegen den Zufall getestet

Eine Hit Rate nahe 50 % sagt für sich genommen nichts — schon ein Einstieg ohne jede Information wird von Geometrie, Drift und Tageszeit verschoben. Jede Studie läuft deshalb gegen einen Control Arm: dieselben Anker, dieselbe Richtungsmischung, dieselbe Session, nur der Bezug zum Preis ist gekappt. Gezählt wird allein das Δ zu dieser Baseline — und PX0 belegt, dass die Maschine nichts findet, wo nichts ist.

px0Zeigt ein Signal ohne jede Marktinformation einen Edge?NQKontrolle bestandenESKontrolle bestanden

NQ

Über die volle Historie — 1.467 Sessions, 79.778 Anker — trifft eine seeded zufällige Richtung 50,3 % gegen eine Baseline von 50,1 % (Δ +0,15 %) und bleibt in allen 7 Stunden-Buckets im Band der Control Arms. Nichts zu finden ist hier das Bestehenskriterium: PX0 eicht die Messmaschine und behauptet nichts über den Markt.

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ES

Derselbe Lauf auf ES, auf einer eigenen unabhängigen Zufallsserie: 50,0 % gegen eine Baseline von 49,9 % (Δ +0,04 %, 1.467 Sessions, 71.228 Anker), in allen 7 Stunden-Buckets im Band der Control Arms. Die Eichung besteht auf beiden Instrumenten — darauf ruht jedes andere Urteil auf dieser Seite.

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